Der Ortsverand "FDP Burghausen" feiert seinen 40. Geburtstag

"40 Jahre Ortsverband“ war das Hauptthema beim letzten Liberalen Abend der Burghauser FDP.
Der erste liberale Ortsverband im Kreis wurde 1977 auf der Bayerischen Alm in Burghausen aufgestellt. Die Gründung des FDP-Kreisverbands erfolgte bereits drei Jahre früher.
Ortsvorsitzende waren seitdem: Dr. Klaus Ulm, Sissi Frey, Konrad Kammergruber, Dr. Arndt Schlosser, Dr. Klaus Blum. Seit 2014 hat Dr. Birgit Schwab diese Rolle.

Kreisvorsitzender Konrad Kammergruber hob die starke Bedeutung von Burghausen hervor: „Burghausen ist der mitgliederstärkste und aktivste Ortsverband im Kreis, er ist das Herz unserer Landkreis-FDP. Die Aktivitäten seit der Gründung können sich sehen lassen!“ So konnte bereits ein Jahr später eine umfangreiche Liste für die Stadtratswahl aufgestellt werden. 1984 erreichte Dr. Klaus Ulm das erste Stadtratsmandat für die FDP. Seine Kandidatur für das Bürgermeisteramt 1990 führte sogar zu einer Stichwahl, aus der Bürgermeister Steindl als Sieger hervorging. Seit dieser Zeit ist die FDP durchgehend im Stadtrat vertreten, nach Dr. Klaus Ulm (zusätzlich im Umweltausschuss tätig) folgte Sissi Frey und später Dr. Klaus Blum. Jeder war zwei Perioden, also 12 Jahre aktiver Mandatsträger. Und die Burghauser Freidemokraten haben sich engagiert eingebracht: erste Aktivitäten galten zunächst dem Verkehr (Beseitigung unbeschrankter Bahnübergänge, Verkehrsberuhigung Mozartstraße, Verkehrsplan für Burghausen). Spätere Themen waren die Altstadtbelebung, die gemeindenahe Psychiatrie, das Schwerstpflegezentrum, das Burghauser Krankenhaus, der Burgaufzug (zu dem ein umfangreiches Weißbuch erstellt wurde), die Schaffung eines (heute noch sehr beliebten) Grillplatzes und vieles mehr. Zu monatlichen liberalen Abenden werden lokale und überregionale Politiker und Verbandsvertreter eingeladen und sogar grenzüberschreitende Aktivitäten wurden entwickelt (z.B. zur Patientenversorgung, zur Sanierung der Salzach, zu Grenzgängerthemen). Dazu kommt, dass die Burghauser FDP in den letzten 40 Jahren auch das gesellschaftliche Leben in der Stadt bereichert hat: „Unsere Aprilscherze im Jazzkeller, der beliebte FDP-Kinderfasching oder auch das handwerksnahe FDP-Ferienprogramm haben uns und auch unseren Gästen immer sehr viel Freude bereitet“, so Sissi Frey, die zweite Ortsvorsitzende. So konnte beim Rückblick an diesem Nikolaus-Abend so manche Anekdote zwischen Jung und Alt ausgetauscht werden.

Die aktuelle Ortsvorsitzende, Frau Dr. Birgit Schwab, lobte das Engagement der letzten 40 Jahre und sieht dies als Ansporn für die kommenden Jahre: „Wir werden uns weiterhin für die Belange der Burghauser im liberalen Sinne einsetzen“ so beschloss sie den Abend.

Ortsvorsitzende aus Burghausen  

 v.l.n.r.: die aktuelle Ortsvorsitzende, Frau Dr. Birgit Schwab, der Ortsvorsitzende von 1991 - 1998, Konrad Kammergruber und die Ortsvorsitzende von 1987 - 1991, Frau Sissi Frey 

 

Burghauser FDP Ferienprogramm 

In ihrem Bemühen, auch heuer wieder die Reihe seltener, herausfordernder und „umweltgerechter“ Berufe im Ferienprogramm fortzusetzen, wählten die Freidemokraten dieses Mal den Beruf der Floristin.

In der Gärtnerei Bergmann fanden sie mit Elisabeth Bergmann(2. von lks.) eine begeisternde Partnerin. In zwei ausgefüllten Stunden gelang es ihr, den Kindern die ganze Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten mit Blumen geschickt, lehrreich und humorvoll zu vermitteln. Schnell begriffen diese, wie man auch mit einfachen Mitteln zum Beispiel den Eindruck einer wogenden Blumenwiese hervorzaubern kann. Die Kinder waren in ihrem Mitwirken und Ideenreichtum kaum zu bremsen. Es stellten sich richtige Begabungen heraus.  Stolz präsentierten die jungen Azubis zum Schluß das Gelernte in einem Gesteck mit ihren persönlichen Varianten. Ihre Freude und Enthusiasmus teilten auch die Betreuerin Vera Bauer (rechts) und als Beobachter der FDP-Kreisrat Klaus Ulm.

Leider verhindert, kamen die Ortsvorsitzende Dr. Birgit Schwab und Stadtrat Dr. Klaus Blum um den Genuß dieses harmonischen Nachmittags.

Ferienprogramm2017 

 

 

 

BegrüßungStudenten

 

 

Burghauser FDP Ferienprogramm 

Wie immer in den letzten Jahren hatten die Liberalen mit ihrem Angebot auch zum heurigen Ferienprogramm darauf gezielt, unsere Jugend an vom Aussterben bedrohte Handwerksberufe heranzuführen. Und wo passte dies Unterfangen besser hin, als "In die Grüben 188" in der Altstadt, ein Haus, auf dem Jahrhunderte eine Handwerker-Gerechtsame (Krämer) ruhte. Seit langem versucht die Wirtschaftsförderung, in der Straße eine Handwerkermeile zu beleben. Doch Abwanderung ist eher angesagt. Da traf es sich gut, dass sich die Filz-Werkstatt von Gabriele Tandler bereit erklärte, das "Filzen und Walken" zur Herstellung formstabiler Textilien in der Praxis Kindern zwischen 8 und 12 Jahren einprägsam und spielerisch vorzuführen. Das Angebot kam so gut an, dass am Arbeitstisch großes Gedränge herrschte und die gemischte Gruppe aus Mädchen und Buben auch weit über die vorgesehene Zeit keine Erschöpfung zeigte. "Soviel Begeisterung und Ausdauer habe ich noch nie erlebt", urteilte die Lehrmeisterin. Schließlich konnten die Teilnehmer ja auch ihre selbst gefertigten Favoriten (wie Bälle, Blumen, Schlangen) mit nach Hause nehmen. Trotz der Kühle hinter den dicken Mauern der Altstadt-Werkstatt wurde die Belohnung des Eifers durch ein Steckerl-Eis nicht verschmäht.

Ferienprogramm2015Filzen 3 

 

Ein Teil der eifrigen Gruppe mit der Betreuerin Josefine Schremmer und der "Lehrmeisterin" Gabriele Tandler (v. lks.)

(Foto: FDP)