Burghauser FDP Ferienprogramm 

Die FDP-Ortsvorsitzende Dr. Birgit Schwab und die Beisitzerin im FDP-Ortsverband Vera Bauer begrüßten die hochinteressierten Kinder beim Glaskünstler Oliver Habel, in seiner Werkstatt in den Grüben. Oliver Habel verstand es, den Kindern die faszinierende Welt des Glases vom Vorkommen in der Natur über die ersten historisch belegten Arbeiten mit Glas bis zu Anwendungen in der Moderne einzuführen. 

So erklärte er, dass Glas auf natürliche Weise bei Vulkantätigkeiten oder Blitzeinschlägen im Sand entsteht. Die Glasperle gehört zu den ältesten Schmuckstücken der Menschheit, die ersten künstlerischen Arbeiten sind auf ca. 2000 v. Chr. datiert. Nicht ganz so alte, aber historische Unikate konnten die Kinder im Glaskasten bewundern. Damit es nicht nur bei der Theorie blieb, zeigte Oliver Habel anhand der „Würsteltechnik“, wie man eine Glasperle wickeln kann. Ebenso zog er mithilfe der Kinder eine ca. 3m lange Glasfaser und erklärte anhand dieser das Glasfaserkabel und die Leitung mit Lichtgeschwindigkeit.

Die sehr wissbegierigen Kinder stellten viele Fragen und merkten sich die Informationen von Oliver Habel. Denn im Quiz konnten sie die entsprechenden Antworten geben und dafür jeweils eine Glasperle, von Vera Bauer auf ein Lederband als Kette aufgefädelt, mitnehmen. Weil sie so interessiert waren, konnten sie zum Schluss selbst auch noch mit Olivers Hilfe jeweils eine Glasperle mit Farbe und Muster ihrer Wahl herstellen. Dabei stellten sich die Kinder wirklich sehr geschickt an. Alle Beteiligten waren absolut begeistert von diesem kurzweiligen und spannenden Besuch in der Glaswerkstatt.

Hier geht´s zur Homepage unseres Gastgebers: den Seiten von Oliver Habel und seinen Perlen  

 

Habel2019 

 

 

Klaus Schultheiß geht ins Rennen um das Burghauser Bürgermeisteramt   

In einer öffentlichen Veranstaltung im Stammlokal St. Johann in Burghausen nominierten die Mitglieder des Ortsverbands am Montag, den 17.6.2019, ihren Bürgermeisterkandidaten für die Wahl im nächsten Jahr. Unter großem Interesse der Öffentlichkeit und Wahlleitung durch den Reischacher Ulrich Kastner wurde der von der Ortsvorsitzenden Dr. Birgit Schwab vorgeschlagene Klaus Schultheiß als Kandidat auch so von den Mitgliedern gewählt.  

Im Lokalfernsehen RFO erschien dazu dieser Bericht. 

Herr Schultheiß ist 57 Jahre alt, geboren in Neumarkt Sankt Veit, gelernter Raumausstatter, Raumausstattermeister, Betriebswirt des Handwerks und seit 1989 selbständiger Unternehmer in Burghausen. Er ist Aufsichtsrat in den städtischen GmbH der Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, er war sechs Jahre im Stadtrat und Bauausschuss der Stadt Burghausen, er war 14 Jahre Handelsrichter am Landgericht Traunstein und ist aktuell Vizepräsident des Burghauser Automobilclubs. Er wird sich und seine Programmschwerpunkte in den nächsten Monaten näher vorstellen.

Die erste Gelegenheit dazu gibt es am Mittwoch, den 18.9., 19 Uhr, im Bürgerhaus in Burghausen.   

SchultheißKandidat 

 

  

 

 

FDP-Kreisräte sehen noch große Brocken auf dem Weg zu einer Fusion der Kreiskliniken Altötting-Mühldorf 

Die Krankenhausversorgung ist ein sensibles Thema und dem Bürger sehr wichtig. Dies hat der Bürgerentscheid im Landkreis 2015 gezeigt: 49% haben sich beteiligt, 72% haben für den Erhalt des Burghauser Krankenhauses gestimmt, für den Erhalt der Notaufnahme und der Akutgeriatrie am Burghauser Krankenhaus. Die Bürger wollen ortsnahe und qualitativ hochwertige Medizin.

Seit dem Entscheid wurden wichtige Ausbauentscheidungen für das Altöttinger Haus getroffen.

Eine Fusion der Kliniken AÖ – MÜ muss aber vor allem eine Zukunft auch für das Burghauser Haus entwickeln. Hier befindet sich die größte Stadt der zwei Landkreise, hier sind die größten Steuerzahler, hier befinden sich große Firmen mit einem Bedarf an Notversorgung.    

Aber ein Konzept für Burghausen ist bisher nicht vorgelegt worden; man hat sich ausgeruht auf dem Zeitgewinn, weil ja erst Altötting umgebaut werden muss, und das dauert. Dies kann sich jetzt rächen, weil auf die Schnelle Konzepte gefunden werden sollen, die bei einer großen Fusion Grundsätzliches fest machen.     

Eine Fusion macht schon grundsätzlich Sinn,

  • weil sie fachliche Schwerpunktbildungen ermöglicht (Frage: an welchen Standorten welche Disziplinen? Wie verträgt sich das mit den bereits erfolgten Festlegungen mit dem Ausbau in Altötting?)  
  • weil sie Synergiepotenziale schafft und Kosten senkt (Reduzierung administrativer Overhead; kann aber auch Personalabbau bedeuten!)
  • weil sie höhere medizinische Qualität bieten kann (durch Schwerpunktbildung).   

Bis zum Ende des Jahres soll nach dem Willen der Landräte Altöttings und Mühldorfs die Fusion der beiden Krankenhäuser vollzogen werden.

Diese Eile erscheint aber überzogen und ein unnötiger Schnellschuss zu sein. Die Fusion darf kein Ergebnis einer Geheimpolitik der Landräte sein, bei dem der Verwaltungsrat zu Marionetten verkommt. Fachleute und Gremien müssen einbezogen werden in die Verhandlungen.

Vor einer endgültigen Fusionsentscheidung braucht es eine Diskussion darüber, was die wichtigen Eckpunkte für ein Ergebnis sind. Diese Eckpunkte (Beispiele: welche Disziplinen an welchem Standort? Welche Rolle sollen künftig die Standorte Haag und Burghausen spielen? Nach welcher Logik sollen die Verluste auf die Landkreishaushalte aufgeteilt werden?) sollten bald definiert werden und einem Verhandlungsteam als Auftrag mitgegeben werden.     

Daraus kann ein Konzept bis Ende des Jahres entstehen, welches im Anschluss umgesetzt wird.

 

 

OB Putz empfängt FDP-Abordnung aus Burghausen

Kurz vor Weihnachten war eine kleine Abordnung der Burghauser FDP zu Gast in Landshut. Thema war die Barrierefreiheit in einer historischen Stadt. Gastgeber war Alexander Putz, FDP-Oberbürgermeister, seit 1. Januar 2017 im Amt. Er nahm sich einige Stunden Zeit für Diskussion, Stadtführung und einem Besuch auf dem Christkindlmarkt. Die Burghauser FDP beschäftigt sich mit dem Thema und war sehr interessiert an einem Erfahrungsaustausch.  

Landshut hat ähnliche Herausforderungen mit einer barrierefreien Gestaltung von Straßen und allgemein von Oberflächen in der Stadt wie Burghausen: Lösungen sollten verträglich sein mit der historischen Substanz, finanziell tragbar und den Anforderungen der Bürger entsprechen.

OB Putz verfolgt dabei eine langfristige Vision: Bürgersteige, Radwege, Fußgänger und Autozonen liegen auf einer Ebene und werden nicht mehr durch Höhenunterschiede oder Bordsteine oder ähnliches voneinander getrennt, sondern durch unterschiedliche Materialien, Farbgebungen und Neigungen (wegen des Wasserabflusses). Die Umsetzung erfolgt in der Regel erst dann, wenn ohnehin Veränderungen anstehen. Im Rundgang durch die Altstadt und Neustadt von Landshut wurden dann einige Beispiele gezeigt (insbesondere an und um der Schirmgasse): gut begehbare, weil glatte Oberflächen (geschnittener und gestrahlter Granit), Flächen am Rande der Straßen, die flexibel nutzbar sind, weil keine Niveau-Unterschiede mehr existieren (als Parkplatz, auch als Marktstand, als Verkaufsfläche vor Geschäften). 

Der Oberbürgermeister betonte auch, dass für ihn die Barrierefreiheit nicht aufhört mit der Gestaltung von Bodenflächen. Er verwies auch auf die nötige Einbindung von Gehörlosen und Schwerhörigen, durch Induktionsschleifen in Sälen oder Gebärdendolmetscher bei großen Veranstaltungen. Dies ist in Landshut schon umgesetzt.

Beim Besuch auf dem Christkindlmarkt in der Freyung wurden die Verbindungen zwischen Landshut und Burghausen vertieft, es gibt schon einiges an Gemeinsamkeiten: beide Städte sind ehemalige Residenzstädte, haben historische Altstädte, die Landshuter Hochzeitsbraut Hedwig hat lange auf der Burghauser Burg gelebt und ist in Burghausen bestattet. Landshuter und Burghauser FDP waren sich einig, dass es sich lohnt, diese Verbindungen weiter zu vertiefen. Die Burghauser Liberalen bedankten sich beim FDP-OB Putz für die aufschlussreiche Führung. 

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